Kinderträume – 7 Ideen wie Sie ein gemütliches Kinderzimmer einrichten

Altersgerechte Raumplanung und funktionale Ausstattung

Möchten Sie ein Kinderzimmer einrichten? Dann finden Sie hier 7 hilfreiche Tipps und Einrichtungsideen. Spielen, Basteln und Lernen findet im Kinderzimmer genauso statt wie Kuscheln, Lesen und Schlafen. Die ideale Kinderzimmereinrichtung ist daher ein Spagat zwischen kuscheliger Geborgenheit und anregender Spielwiese. Wer das Kinderzimmer einrichten will, braucht somit Elternliebe mit einer kreativen Brise Fantasie. Die richtige Kombination von Kindermöbeln und Kinderzimmer Deko gibt dem Nachwuchs genauso viel Ruhe, wie sie zum Toben und Kreieren anregt.

Gerade weil Kinder sich stetig weiter entwickeln, sind Kinderzimmermöbel und die jeweilige Dekoration idealerweise dynamisch. Im besten Fall lässt sich das Zimmer so mit wenig Aufwand an die sich entwickelnden Bedürfnisse der Kinder anpassen. Mit diesen sieben Tipps gelingt Eltern bei der Kinderzimmereinrichtung der Spagat zwischen Kuschelhöhle und Spielwiese.

Kinderzimmer einrichten – mit Multifunktionsmöbeln ein „Mehr“ an Platz erreichen

Multifunktionsmöbelstücke dürfen in keinem Kinderzimmer fehlen. Unabhängig vom Alter des Nachwuchses, bieten multifunktionale Möbelstücke ein gewisses Mehr. Dank sich entfaltender Funktionsvielfalt können sie in Kinderzimmern verschiedene Rollen übernehmen. Besonders relevant sind die Möbelstücke für Eltern, die eher kleine Kinderzimmer einrichten. Das Mehr an Funktion ist an dieser Stelle gleichbedeutend mit einem Mehr an Platzangebot. Ob ein ausklappbarer Bastel- und Schreibtisch, der sich während ruhiger Stunden unauffällig gegen die Wand schmiegt, oder ein Hocker, der sich mit einem einzigen Handgriff zum Kindertisch umfunktionieren lässt: In großen Möbelhäusern finden Eltern viele Multifunktionsmöbelstücke für Jugend- und Kinderzimmer. In Sachen Design stehen solche Kinderzimmermöbel anderen Kindermöbeln in nichts nach. Auch Kinderbetten mit Bettkasten sind Multifunktionsmöbelstücke, die zusätzlich zu ihrer Rolle als Bequem-Schlafstätte ein Mehr an Stauraum bieten. Sobald die Kinder in ihrem Zimmer Platz benötigen, lassen sich neben Bettzeug zum Beispiel Kissen, Kuscheltiere oder andere Spielzeuge in den Bettkasten stecken. Für kleine Kinderzimmer eine Ideallösung.

Systemmöbel in schlichtem Design – die Chamäleons der Kinderzimmermöbel

Wer Kinderzimmer einrichten will, möchte das meist auf möglichst vorausschauende Art und Weise tun. Wenn sich Möbelstücke für das Kinderzimmer nicht an die sich stetig verändernden Bedürfnisse von Heranwachsenden anpassen, steht alsbald der nächste Möbelkauf an. Daher bieten sich anpassungsfähige Kindermöbelstücke an, die mit den Kleinen mitwachsen.
Diese Eigenschaften gelten insbesondere für Systemmöbelstücke. Alle Systemmöbel lassen sich bei Bedarf passend zur aktuellen Entwicklung des Kindes verändern und erweitern. Kinderschreibtische bieten größere Möbelhäuser zum Beispiel besonders oft als Systemmöbelstücke an. Die Verstellbarkeit dieser Einrichtungsgegenstände gewährleistet die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Größen: vom Kindergartenalter bis hin zum Jugendalter.
Wichtig an einem mitwachsenden Systemmöbelstück ist das schlichte Design. Zeitlos zurückhaltende Designvarianten aus hellem Holz oder weißer Farbe sind für Kindersystemmöbel die beste Wahl. So wirken die Möbelstücke unaufdringlich und sind zugleich offener für Farbanpassungen, wie sie zukünftig mehr als nur einmal erforderlich sein werden.

Abenteuerbetten vereinen in Themenzimmern Schlaf mit Spaß

Kindermöbel wie das Kinderbett gibt es mittlerweile in unüberschaubar vielen Designs. Eine besondere Art Kinderbett ist das Abenteuerbett, wie es bei Möbelhäusern in verschiedensten Modellarten zur Verfügung steht. Abhängig von den Kindervorlieben gibt es farbdetailreiche Kinderbetten mit Rutschen in Auto-Form, Burgenform, Schiffform oder Drachenform, die besonders Jungs überzeugen. Viele Mädchen wachen dagegen gerne in Betten mit Schlösser-, Hunde- oder Katzenform auf. Die bequemen Bettvarianten mit dem gewissen Extra vereinen zwei Lebensbereiche miteinander: Spielen und Schlafen. Das wirkt auf das Kinderzimmer platzsparend. Wer eher kleine Kinderzimmer einrichten will, muss sich so nicht zwischen Schlafstätte und Spielwiese entscheiden. Besonders schön integrierbar sind die Abenteuerbetten in Themenzimmer wie das Prinzessinnenzimmer oder das Piratenzimmer. Abhängig von der Themenwahl lässt sich auch die Kinderzimmer Deko entsprechend anpassen. Im Prinzessinnenzimmer machen sich zum Beispiel Kronengirlanden aus Tonpapier gut. Im Ritterzimmer können gebastelte Rüstungen aus Pappe das Thema untermauern.

„In den Kindern erlebt man sein eigenes Leben noch einmal, und erst jetzt versteht man es ganz.“

Sören Kierkegaard

Körbe, Kisten und Truhen  – schaffen Sie Stauraum beim Kinderzimmer einrichten

Stauraum kann es in einem Kinderzimmer niemals genug geben. Die Kuscheltiere, Spielzeuge, Bücher, Spiele sowie Kissen und Decken der Kuschelecke müssen schließlich irgendwo unterkommen. Kreative und dekorative Stauraum-Ideen bieten sich mit Kisten, Truhen und Körben, die mehrere Volumen Krimskrams in sich aufnehmen.
Der Vorteil: Die kreativen Stauraumgeber lassen sich in unterschiedliche Spiele integrieren. Mit einem schönen Körbchen ist es zum Beispiel gar kein Problem mehr, den Stoffhund „in das Körbchen“ zu schicken. So lernen Kinder spielerisch das Aufräumen ihrer Spielsachen. Viele Eltern setzen auf verschieden große Staukörbchen oder Kisten, um für dekorative und spielfreundliche Kontraste zu sorgen. Damit es im Kinderzimmer während der Ruhephasen nicht aussieht wie bei „Hempels unter dem Sofa“, lassen sich die Spielkisten, Truhen und Körbe zum Beispiel in ein Hängeregal integrieren, wo sie unter das unterste Regelbrett geschoben werden. Auch hinter einem Vorhang können sich die kleinen Stauwunder in Ruhephasen gut verstecken.

Die Wandgestaltung  – mit Motiven und Tafeln die Kreativität fördern

Bei der Wandgestaltung des Kinderzimmers dürfen nicht nur Eltern kreativ werden. Wie wäre es mit Tapeten als Ausgangspunkt der Farbgestaltung? Bedruckte Kindertapeten bringen Lebendigkeit und Persönlichkeit in den Raum. Dasselbe gilt für Wandsticker in Tiermotivform und den beliebten Betthimmel. Neben Motivtapeten stehen Magnettapeten und Ausmaltapeten zur Verfügung, die den Nachwuchs zur Mitgestaltung des eigenen Zimmers motivieren. Eltern unterstützen mit dieser Idee die Kreativität ihrer Schützlinge. Die Kinder dürfen ihr Zimmer durch ihre Malereien auf der Tapete verschönern und sorgen so für eine persönliche Note.

Vorsicht: Zu viele Farben sollten nicht miteinander gemischt werden. Sonst wirkt das Zimmer zu unruhig. Ideal sind drei verschiedene Hauptfarben, die sich in den Möbelstücken, Teppichen und Deko-Artikeln wiederholen. Ein besonderer Kreativitäts-Clou ist die Tafelwand, die den Nachwuchs auch in Zukunft zum Zeichnen oder Schreiben auf den Wänden einlädt.

Kinderzimmer einrichten – Die Deko sorgt für Lebendigkeit

Erst die Dekoration gibt Kinderzimmern die nötige Lebendigkeit und Gemütlichkeit. Ob ein Mobile für die ganz Kleinen, gebastelte Stoffsterne und Wolken für den Betthimmel oder Heißluftballons aus Papierlampen: Wenn Eltern Kinderzimmer einrichten, können sie viele Deko-Ideen in kürzester Zeit selberbasteln. Ab einem bestimmten Alter kann der Nachwuchs sogar in die Bastelrunde integriert werden. Eine schöne und relativ leicht umsetzbare Deko Idee zur Förderung der Kreativität ist die Kinderkunst am Haken. Eltern brauchen zum Basteln lediglich ein Holzbrett, einen Wandhaken, einen Holzkleber, hölzerne Wäscheklammern und Filzstifte. Auf dem unteren Brettende die Wäscheklammern so aufkleben, dass sich das Greif-Ende über das Brettende hinaus öffnet. Der Wandhaken wird mittig am oberen Brettende befestigt und dient der Brettaufhängung im Zimmer. Die fixierten Wäscheklammern nehmen in Zukunft die Kunstwerke des Nachwuchses auf. Damit sind besonders schöne Zeichnungen gut verwahrt und werden gebührend präsentiert. Abschließend können die Wäscheklammern mit den Filzstiften beschriftet werden – fertig ist die eigene kleine Kunstausstellung.

Vorhänge – für gemütliche Klarheit und „Zonentrennung“

Wer Kinderzimmer einrichten und dabei eine möglichst klare Linie verfolgen will, unterteilt den Raum in unterschiedliche Zonen. Eine Schlaf- und Kuschelecke mit Kissen, Decken, Fellen, einem Kuschelzelt und Kuscheltieren kann dem Hartspielzeug in Spielecken und den Farben in kreativen Bastelecken gegenüberstehen. Studien zufolge kann sich die strikte Zoneneinteilung positiv auf das Wohlbefinden, die Entspannung und die Konzentration auswirken.

Zur Zonenunterteilung des Kinderzimmers bieten sich Vorhänge oder Schiebetür Elemente eher an als feste Raumteiler. Jedes Kinderzimmer ist dynamisch. Deshalb müssen sich auch Zonen möglichst dynamisch an gegenwärtige Ansprüche anpassen lassen. Falls beim Toben zum Beispiel mehr Offenheit erwünscht ist, können die Vorhänge einfach beseitige gehängt und die Schiebe Elemente an die Wände geschoben werden. Im Idealfall sind auch die Farbgestaltung sowie die Kinderzimmer Deko der einzelnen Zonen auf den jeweiligen Zweck abgestimmt. Schlaf- und Kuschelecken enthalten in einem solchen Fall keine anregenden Farben, sondern sind in zurückhaltend warmen Tönen gestaltet. Grün- und Blautöne steigern dagegen die Kreativität und passen besser zu Bastel- und Lern-Ecken.

Wie Sie sehen, sind Ihrer Kreativität beim Kinderzimmer einrichten keine Grenzen gesetzt. Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Spaß beim gemeinsamen Einrichten des Kinderzimmers.

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